Hämatologie / internistische Onkologie

Die Hämatologie beschäftigt sich mit den gut- und bösartigen Erkrankungen der blutbildenden Organe (Knochenmark und lymphatisches System) und den damit einhergehenden Veränderungen des Blutbildes. Die Onkologie ist die Lehre von den bösartigen Tumoren.

Bei unklaren Krankheitsbildern müssen Erkrankungen dieser Disziplinen differentialdiagnostisch mit in Erwägung gezogen werden.

Wird dann die Diagnose einer hämatologischen oder Tumorerkrankung gestellt, sind weitere diagnostische Maßnahmen erforderlich, um die Ausbreitung der Krankheit zu untersuchen und damit das Krankheitsstadium festzulegen. Von diesen Ergebnissen hängt dann das weitere therapeutische Vorgehen ab.

Im Klinikum am Stephansplatz sind alle erforderlichen diagnostischen Möglichkeiten auf höchstem technischen Niveau vorhanden, so dass Erstdiagnostik und Verlaufskontrollen zügig und ohne belastende Wartezeiten durchgeführt werden können.

Für Ihre individuelle Beratung und Behandlung stehen Ihnen das fachliche Know-how durch erfahrene Hämato-Onkologen in enger konsiliarischer Beratung mit Fachärzten anderer Disziplinen und in Zusammenarbeit mit qualifiziertem Pflege- und Laborpersonal zur Verfügung. Ein wichtiges Prinzip unseres Klinikums ist es, stationäre Krankenhausaufenthalte zu vermeiden und den Patienten möglichst lange Zeit in seinem privaten Umfeld zu belassen. Darüberhinaus ist es für uns wichtig Partner des Patienten auf einem schwierigen Lebensweg zu sein.

  • Diagnostik der gut- und bösartigen Erkrankungen des Blutes und des blutbildenden Systems sowie des lymphatischen Systems
  • Diagnostik und Stadieneinteilung aller Tumorerkrankungen
  • Therapie dieser Erkrankungen
  • Tumornachsorge

  • Leistungsfähiges Labor (Blutbild, klinische Chemie)
  • Zusammenarbeit mit Speziallabore
  • Zytologische und histologische Untersuchung von Knochenmark, Lymphknoten und Ergüssen
    Sonographie
  • Sonographie-gesteuerte Punktion von verdächtigen Herden
  • Endoskopie
  • konventionelles Röntgen
  • Computertomographie (CT)
  • Magnetresonanztomographie (MRT)

  • Erstellen und Anpassen eines Therapieplans
  • Koordination verschiedener Therapiestrategien (Operation, Strahlentherapie, medikamentöse Behandlung)
  • Einleitung einer oralen Therapie mit Hormonen, Antihormonen und Zytostatika je nach Indikation
  • Durchführung einer parenteralen (intravenösen als Spritze oder Infusion, subkutanen, intramuskulären) Behandlung mit Zytostatika, Zytokinen, monoklonalen Antikörper, sog. Signaltransduktions-Inhibitoren und anderen „neuen“ Substanzen
  • Infusion von Immunglobulinen
  • Punktion von Ergüssen und evtl. Einbringen von Zytostatika
  • Begleitende Behandlung der möglichen Nebenwirkungen
  • medikamentöse Schmerztherapie
  • Parenterale Ernährung (über die Vene)
  • Aderlassbehandlung

Behandelnde Ärzte:

Prof. Dr. med. Norbert Schmitz
Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie

begemann

Dr. med. Michael Begemann
Facharzt für Innere Medizin und Hämatologie

Dr. med. Holger Hauspurg
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie
und Internistische Onkologie